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Diese VMware Alternativen sollten Unternehmen auf dem Schirm haben!

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in der IT-Branche, insbesondere der Preiserhöhung von VMware nach der Übernahme durch Broadcom, sehen sich Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Betriebskosten zu optimieren, ohne dabei die Leistung ihrer IT-Infrastruktur zu beeinträchtigen. Es gibt einige Alternativen die sich als kosteneffiziente und flexiblere Alternative zu VMware anbieten. In diesem Blogtext tragen wir einige Alternativen zusammen die vor allem für Unternehmen in Frage kommen könnten.

Ein Mann schaut auf eine virtuelle Datenstruktur auf der Suche nach einer für Unternehmen passenden VMware Alternative.

Ein Wendepunkt in der IT-Branche

Die Preiserhöhung von VMware im Jahr 2024 markiert einen bedeutsamen Wendepunkt in der IT-Landschaft, der Unternehmen dazu veranlasst hat, die Kosten ihrer IT-Infrastrukturen genau zu überprüfen. Angesichts dieser Entwicklung suchen viele Unternehmen nach Alternativen zu VMware, die vergleichbare Funktionalitäten zu einem Bruchteil der Kosten bieten.

Die Entscheidung für eine Alternative zu VMware ist jedoch keine leichte Aufgabe. Unternehmen müssen sorgfältig prüfen, ob die potenzielle Lösung ihre spezifischen Anforderungen erfüllt und nahtlos in ihre bestehende Infrastruktur integriert werden kann. Die VM sollte sich in diesem Kontext nicht nur durch eine Kosteneffizienz auszeichnen, sondern auch durch die Kompatibilität mit verschiedenen virtualisierten Umgebungen und die Fähigkeit besitzen, eine breite Palette von Workloads zu unterstützen.

Darüber hinaus sollte sie auch Management-Tools unterstützen, die es Administratoren ermöglicht, ihre virtuellen Umgebungen effizient zu verwalten und zu überwachen. Dies umfasst beispielsweise Funktionen wie automatische Lastverteilung, Hochverfügbarkeit und Sicherungen, die dazu beitragen Betriebsabläufe zu optimieren und Ausfallzeiten zu minimieren.

Zeit sich ein paar Alternativen genauer anzuschauen:

VMWare Alternativen im Überblick

In der Welt der Virtualisierungstechnologie hat VMware lange Zeit den Markt dominiert. Doch durch die aktuelle Entwicklung ist die Nachfrage nach Alternativen hoch. 

  1. Hyper-V: Microsofts Hyper-V ist eine beliebte Alternative zu VMware. Es ist in Windows Server integriert und bietet eine breite Palette von Funktionen für die Virtualisierung von Servern und Workloads. Hyper-V ist für Unternehmen attraktiv, die bereits Microsoft-Produkte verwenden, da es eine nahtlose Integration mit anderen Microsoft-Technologien wie Active Directory bietet.

  2. Proxmox VE: Proxmox VE ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform, die auf dem KVM-Hypervisor und dem OpenVZ-Container basiert. Es bietet eine benutzerfreundliche webbasierte Oberfläche und unterstützt die Verwaltung von virtuellen Maschinen und Containern. Proxmox VE eignet sich gut für Unternehmen, die eine kostengünstige Lösung suchen und von der Flexibilität von Containern profitieren möchten.

  3. Red Hat Virtualization: Red Hat Virtualization ist eine Virtualisierungsplattform von Red Hat, die auf dem Kernel-basierten Virtual Machine (KVM) Hypervisor basiert. Es bietet fortschrittliche Funktionen wie Live-Migration, Hochverfügbarkeit und Self-Service-Bereitstellung. Red Hat Virtualization ist ideal für Unternehmen, die eine skalierbare und sichere Virtualisierungslösung benötigen und bereits Red Hat Enterprise Linux einsetzen.

  4. SUSE: SUSE bietet mit SUSE Linux Enterprise Server (SLES) eine Virtualisierungslösung, die auf dem Xen-Hypervisor basiert. SLES bietet eine hohe Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit und wird von Unternehmen weltweit eingesetzt. SUSE ist eine gute Wahl für Unternehmen, die eine robuste Virtualisierungslösung mit erstklassigem Support benötigen.

  5. Nutanix: Nutanix ist bekannt für seine hyperkonvergierte Infrastruktur (HCI), bietet aber auch eine Virtualisierungslösung namens Nutanix AHV (Acropolis Hypervisor). AHV basiert auf KVM und ist in die Nutanix-Plattform integriert. Es bietet Funktionen wie automatische Skalierung, Lastenausgleich und integriertes Management. Nutanix AHV eignet sich gut für Unternehmen, die eine vereinfachte und integrierte Lösung für ihre Virtualisierungsanforderungen suchen.

  6. Citrix Hypervisor: Citrix Hypervisor, früher als XenServer bekannt, ist eine Virtualisierungsplattform, die von Citrix entwickelt wird. Es basiert auf dem Xen-Hypervisor und bietet erweiterte Funktionen wie GPU-Virtualisierung und Live-Patching. Citrix Hypervisor ist ideal für Unternehmen, die eine leistungsstarke Virtualisierungslösung mit umfassender Unterstützung für Virtual Desktop Infrastructure (VDI) benötigen.

  7. Oracle Virtualization Manager: Oracle Virtualization Manager ist eine Virtualisierungsplattform von Oracle, die auf dem Xen-Hypervisor basiert. Es bietet eine umfassende Lösung für die Virtualisierung von Servern und Desktops und integriert sich nahtlos in andere Oracle-Produkte wie Oracle Database und Oracle Enterprise Manager. Oracle Virtualization Manager ist eine gute Wahl für Unternehmen, die eine Virtualisierungslösung mit integriertem Support für Oracle-Workloads benötigen.

Fazit zu VMware Alternativen

Abschließend lässt sich sagen, dass es eine Vielzahl von Alternativen zu VMware gibt, die unterschiedliche Anforderungen und Einsatzszenarien abdecken. Unternehmen sollten ihre spezifischen Anforderungen sorgfältig bewerten und die Virtualisierungslösung auswählen, die am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Ob Kosten, Funktionalität oder Integration mit bestehender Infrastruktur – die Wahl der richtigen Virtualisierungsplattform kann einen großen Einfluss auf die Effizienz und Leistung der IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens haben.

Kontaktieren Sie uns daher noch heute für eine umfassende Bewertung ihrer IT Infrastruktur, um eine passende Lösung für Ihr Unternehmen zu finden. Ein Erstgespräch ist bei uns wie immer kostenlos.

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Allgemeines zum Thema Virtualisierung:

Wie bewertet man am besten die Kosten einer Virtualisierung?

Bei der Kostenabwägung müssen einige Dinge während der Analyse betrachtet werden. Vorallem auch wie man langfristig Geld sparen kann. Bevor wir über Kosten sprechen wollen wir vorab noch einige Fakten zur Virtualisierung klären.

Wie Funktioniert Virtualisierung überhaupt?

Virtualisierung ist ein leistungsstarkes Instrument zur Steigerung der Agilität und Flexibilität in Geschäftsprozessen, was für jede effiziente IT-Organisation von grundlegender Bedeutung ist. Im Kern ermöglicht die Virtualisierung die Erstellung mehrerer virtueller Umgebungen, auch bekannt als virtuelle Maschinen oder VMs, auf Basis einer physischen Hardware-Plattform. Dies wird durch eine spezielle Software, den Hypervisor, erreicht, der in der Lage ist, zahlreiche virtuelle Maschinen innerhalb einer Serverumgebung zu erstellen. Jede dieser virtuellen Maschinen fungiert praktisch wie ein eigenständiger Computer mit individuellen Anwendungen und Betriebssystemen, nutzt jedoch gleichzeitig die Ressourcen anderer VMs auf einem einzigen physischen Rechner effizient aus.

Es ist wichtig zu betonen, dass Virtualisierung nicht ausschließlich großen Unternehmen vorbehalten ist, sondern auch kleinen und mittelständischen Unternehmen erhebliche Vorteile bietet.

Für IT-Teams eröffnen sich durch den Einsatz dieser Technologie außergewöhnliche Möglichkeiten. Neben der Optimierung des Betriebs und der Maximierung der Hardwareauslastung können auch die Gesamtkosten des Unternehmens erheblich gesenkt werden.

Servervirtualisierung

Es existieren diverse Virtualisierungsarten, doch für die Zwecke dieses Leitfadens liegt der Fokus auf der am weitesten verbreiteten Variante, nämlich der Servervirtualisierung. Wie der Name impliziert, ermöglicht die Servervirtualisierung das Hosting mehrerer virtueller Server auf einer physischen Serverinfrastruktur. Durch die Servervirtualisierung kann ein Managed Service Provider (MSP) beispielsweise Ihr CRM-System (Customer Relationship Management) und die professionelle Service-Automatisierung (PSA) auf getrennten virtuellen Servern betreiben, die jedoch alle auf derselben physischen Hardware-Plattform laufen. Dies bedeutet, dass nur für eine einzige Hardware-Komponente bezahlt werden muss, während gleichzeitig die Vorteile mehrerer virtueller Maschinen genutzt werden können.

Hypervisor

Im Bereich der Servervirtualisierung werden Ihre virtuellen Maschinen von einem Hypervisor verwaltet, der im Grunde eine Schicht darstellt, die die physischen Hardwarekomponenten von den virtuellen Maschinen und den Betriebssystemen, auf denen sie laufen, abgrenzt. Es existieren zwei Hauptkategorien von Hypervisoren:

  1. Typ-1-Hypervisor: Dieser Hypervisor läuft direkt auf der Hardware (Bare-Metal) des Hostsystems.
  2. Typ-2-Hypervisor: Diese Variante läuft über einem Betriebssystem auf dem Hostsystem.

 

Zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Hypervisoren zählen Hyper-V und VMware, wobei Hyper-V als Typ-1-Hypervisor und VMware als Hybrid-Hypervisor klassifiziert wird.

Ein grundlegendes Verständnis dieser Unterscheidungen ist von entscheidender Bedeutung, da sie sich direkt auf die Kosten auswirken können.

Direkte Kosten einer Virtualisierung

Die direkten Kosten der Virtualisierung umfassen verschiedene Aspekte:

  1. Hardwareausgaben: Trotz der Konsolidierung von Servern auf einem physischen Rechner durch Virtualisierung bleiben Hardwarekosten bestehen. Es ist entscheidend, die benötigte Anzahl an Hardwarekomponenten zu bestimmen, um die Anforderungen des Unternehmens zu erfüllen. Zudem sollten bestimmte Server, die regelmäßig hochsensible Daten verarbeiten, möglicherweise nicht für die Virtualisierung geeignet sein.

  2. Softwarelizenzgebühren: Die Lizenzkosten für die erforderliche Software, einschließlich der Hypervisoren, sind zu berücksichtigen. Obwohl die Virtualisierung die Verwaltung erleichtern kann, müssen Softwareanpassungen den spezifischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Kosten für Anpassungen und die Installation bestimmter Anwendungen auf mehreren Rechnern sollten berücksichtigt werden.

  3. Implementierungs- und Einführungskosten: Die Einrichtung und Bereitstellung von Hardware und Software auf virtuellen Maschinen erfordert initialen Aufwand und Investitionen. Obwohl die anfänglichen Kosten für die Netzwerkintegration hoch sein können, kann der Return-On-Investment die Ausgaben rechtfertigen.

Indirekte VirtualisierungsKosten

Die indirekten Kosten der Virtualisierung umfassen:

  1. Schulungs- und Personalkosten: Obwohl die Verwaltung virtueller Server im Allgemeinen einfacher ist als die physischer Server, müssen die Fähigkeiten und Erfahrungen des IT-Teams berücksichtigt werden. Möglicherweise sind Schulungen erforderlich oder zusätzliche Unterstützung notwendig, um einen reibungslosen Übergang zur Virtualisierung zu gewährleisten.

  2. Wartung, Support und Upgrades: Einige Anwendungen sind möglicherweise nicht vollständig mit Virtualisierungsumgebungen kompatibel, insbesondere Sicherheitsanwendungen. Es ist ratsam, eine gute Beziehung zum Softwareanbieter aufrechtzuerhalten, um jederzeit Unterstützung zu erhalten und um die erforderlichen Wartungsarbeiten oder Upgrades zu verstehen.

  3. Energieverbrauch: Der Energieverbrauch jedes physischen Servers sollte analysiert werden, insbesondere in Bezug auf die zeitliche Nutzung. Unterschiedliche Anwendungen können zu unterschiedlichen Zeiten aktiv sein, und bestimmte Server könnten ein höheres Risiko der Überhitzung aufweisen, abhängig von der aktuellen Virtualisierungslast.

Weitere Faktoren die berücksichtigt werden müssen

  1. Bestandsaufnahme und Leistungsüberprüfung: Es ist entscheidend, eine Bestandsaufnahme aller Server in Ihrem Unternehmen durchzuführen und regelmäßig die Leistung zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie den Überblick über die Hardware und die virtuellen Maschinen behalten. Dies hilft, potenzielle Engpässe oder Ressourcenverschwendung zu identifizieren und zu optimieren.

  2. Überprüfung des Datenspeichers: Um die Kosten der Virtualisierung im Griff zu behalten, sollten Sie regelmäßig den Datenspeicher und den Speicherplatz, einschließlich des gemeinsam genutzten Speichers, überprüfen. Je nach Ihrer Virtualisierungsstrategie könnten Sie möglicherweise für ungenutzten Speicherplatz bezahlen, den Sie nicht mehr benötigen.

  3. Einsatz eines Überwachungsinstruments: Ein leistungsfähiges Überwachungstool für virtuelle Maschinen kann Ihnen helfen, vollständige Transparenz über Ihre Hyper-V- und VMware-Hostserver sowie virtuelle Maschinen zu erlangen. Idealerweise sollte dieses Tool es Ihnen ermöglichen, alle physischen und virtuellen Endpunkte von einem zentralen Dashboard aus zu überwachen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Rentabilitätsbewertung

Die Rentabilität Ihrer Investition in Virtualisierung kann durch folgende Faktoren berechnet werden:

  1. Anfangsinvestition und Bereitstellungskosten: Berücksichtigen Sie die anfänglichen Kosten für die Implementierung und Bereitstellung virtualisierter Maschinen. Diese können zunächst hoch sein, aber langfristige Einsparungen können sich ergeben.

  2. Langfristige IT-Kosten: Virtualisierung führt oft zu niedrigeren IT-Kosten, da weniger physische Hardware benötigt wird und die Verwaltung einfacher wird. Es ist wichtig, die Einsparungen durch reduzierte Hardwarekosten, geringeren Energieverbrauch und weniger Wartungsaufwand zu berücksichtigen.

  3. Optimale Ressourcennutzung: Es ist entscheidend, den physischen Server nicht mit zu vielen virtuellen Maschinen zu überlasten. Eine angemessene Ressourcenzuweisung und kontinuierliche Überwachung können dazu beitragen, die Effizienz zu maximieren und Kosten zu senken.

Durch eine umfassende Analyse dieser Faktoren können Sie die Rentabilität Ihrer Investition in Virtualisierung bewerten und sicherstellen, dass Sie das richtige Gleichgewicht zwischen Kosten und Leistung finden.

Wie wählt man die Richtige Virtualisierungslösung aus?

Bei der Auswahl des passenden Virtualisierungstools für Ihr Unternehmen gibt es keine universelle Lösung. Es ist wichtig, gemeinsam mit Ihrem IT-Team zu überlegen, welche Anforderungen das Tool erfüllen soll, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche spezifischen Effizienzziele Sie verfolgen.

Eine umfassende Risikobewertung der Anbieter und eine gründliche Marktforschung sind ebenfalls ratsam. Vergleichen Sie verschiedene Virtualisierungsanbieter und -plattformen, um herauszufinden, welche am besten zu den Bedürfnissen Ihres Unternehmens passen. Gerne unterstützen wir Sie als IT-Berater bei dieser Aufgabe. Kontaktieren Sie uns hierzu gerne.

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